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Genussgeschenke und Weihnachtsgedanken

 

Winterwunderland
Draussen war es heute Nacht -6 Grad Celsius und es ist alles wunderbar weiss. Die bestellten Rühr-Werk Geschenke sind ausgeliefert und so langsam komme ich wieder zur Ruhe. So langsam mag ich mich auch mit Weihnachten beschäftigen. 

 

Wir schenken zu Weihnachten nichts

Seit ein paar Jahren ist es trendig, auf Nachfragen, ob man denn schon alle Geschenke habe, zu , antworten: "Weisst Du, wir schenken uns eben nichts mehr zu Weihnachten, wir haben ja alles". 

 

Dieses Nichts ist so eine Sache. Ich bin davon gar keine Freundin. Ich bin eher vom Team "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft". Ich finde es schön, mir zu überlegen, wen ich beschenken soll. Und dann natürlich was ich für Person Besonderes und Persönliches schön einpacken könnte. Das gehört für mich seit Jahren zum Adventsritual. 

 

Zugegeben, meine Geschenke sind meist essbar und nicht selten werden sie in einer Nacht-und-Nebel Aktion produziert. Nicht weil ich das Gefühl habe, dass ich muss. Sondern weil ich will, und weil es mir Freude macht. 

 

 

Die Lösung steht im Blog

Oder Sie steht schon im Keller bereit:

... und nicht zu vergessen, Quittenpästli, falls noch welche da sind.

 

Das war 2019 mein Geschenk

Letztes Jahr habe ich kleine Kuchen im Glas gebacken, eine schöne Streichholzschachtel, ein Rechaudkerzli und ein Teebeutel dazu gelegt. Das war dann eine kleine Auszeit für meine Freunde. Was es dieses Jahr wird, weiss ich noch nicht so genau, das muss noch etwas reifen.

 

Wie ist es bei dir?

Verschenkst du auch etwas kulinarisches zu Weihnachten? Selber gemacht oder selber ausgesucht? Es gibt ja all die kleinen Manufakturen, die wunderbaren Genuss für uns herstellen. Auch bei mir ist da und dort etwas von einem anderen Produzenten in einem Geschenk. Es gibt vieles, was ich sensationell finde, aber selber nicht herstelle. 
Oder ist Weihnachten bei dir ganz anders? Vielleicht magst du mir ja davon erzählen. Schreib mir persönlich oder in den Kommentaren, ich bin sehr gespannt. 

 

Und zum Schluss noch dies

Dieses Jahr ist alles anders. Trotz all der Wirren freue ich mich auf weniger und auf entspannter als in anderen Jahren. Weniger Termine, weil keine grossen Anlässe sind. Weniger müssen, viel wollen und geniessen, das sehe ich durchaus positiv. 

Aber auch vieles das dieses Jahr fehlt. Leider fehlen auch liebe Menschen. Es ist für viele eine Zeit der Einsamkeit und Traurigkeit. Viele sind erschöpft vom "nicht dürfen", "nicht sollen" und der Angst vor Covid-19 existenziell oder gesundheitlich. Ich bin müde von all den Diskussionen und Theorien.

 

Ja, es ist alles anders. Aber in diesem "Anders" sehe ich auch Chancen. Das wird mich die nächsten drei Wochen umtreiben. Darum freue ich mich auf eine ruhige Weihnachtszeit voller Genuss und gutem Austausch. 

 

Ich wünsche dir von Herzen ein schönes drittes Adventswochenende

 

eine etwas nachdenkliche Frau Rührwerk