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Kuchen im Glas

Weil ich so begeistert bin, möchte ich meine Erfahrungen gerne mit Euch teilen und schreibe ich heute meinem allerersten Blogbeitrag über das Backen von Kuchen im Glas. 

 

Das funktioniert ganz wunderbar. Das heisst, wenn man Sturzgläser verwendet. Aus einem Tulpenglas müsste man den Kuchen löffeln :-)

Nach dem Backen, kann man den Kuchen entweder sofort essen, oder mit Hilfe von Hitze bis zu einem Jahr haltbar machen. 
So wirds gemacht

Die Hauptsache ist, wie immer beim Einmachen, dass wir konsequent sauber arbeiten. Dann erhalten wir richtig tolle Gläser für den Vorrat, die lange haltbar sind.
Grundsätzlich könnt ihr jedes Kuchenrezept nehmen, das mit einem Rührteig funktioniert. Gestern habe ich das wunderbare Joghurt-Zitronenkuchen Rezept aus dem Rex-Kochbuch "Das 1 x 1 des Einkochens" von Nikolaus Tomisch gemacht und heute gab es feinen Tirolercake aus dem guten alten "Tiptopf" den ich mit Kokosraspeln etwas abgewandelt habe. Meine Familie hat es für gut befunden, also schreibe ich hier das Rezept auf:

 

Tirolerkuchen mit Kokosnuss im Glas

Es braucht 5-6 Sturzgläser mit 1/2 Liter Inhalt (inkl. Gummiring und Klammern) 

Ofen auf 180°C vorheizen

 

Zutaten Teig  Vorgehen
125 g weiche Butter in einer Schüssel aufschlagen 

3 Eier

125 g Zucker

1 Prise Salz

1 Pk. Vanillezucker

beifügen, rühren bis die Masse hell ist

1,5 dl Milch 

dazugiessen, mischen

250 g Mehl

1 EL Backpulver

vermischen, zur Masse geben

100g Kokosflocken

untermischen

1 Pk. Schoggiwürfeli

untermischen

 

Die untere Hälfte der Gläser ausbuttern, dass sich die Kuchen besser aus dem Glas lösen. 

Kuchen mit offenen Gläsern backen. Unterzwischen die Gummiringe auskochen.
Stäbchenprobe machen, wenn diese gut ist, Gläser rausnehmen und die Temperatur des Ofens auf 100°C runter schalten. Gläser verschliessen, zurück in den Ofen, bei 100°C 30 Min. sterilisieren. 
Gläser im ausgeschalteten, noch warmen Ofen auskühlen lassen.  

 

Gut zu wissen:
Die Gläser immer erst nach dem Backen verschliessen (auch wenn es anders im Rezept steht). In manchen Büchern steht, dass man die Gläser vor dem Backen zumachen soll. Das habe ich nur einmal falsch gemacht, die Gläser waren dann versiegelt, der Gummi geschmolzen und das ganze Haus hat gestunken. Der Kuchen war zwar essbar, aber das Öffnen eine Herausforderung.

Das kann man sich sparen, indem man die Gläser erst nach dem Backen verschliesst, die Gläser noch 30 Min. bei 100°C im Ofen lässt, und Anschliessend im noch warmen, aber ausgeschalteten Ofen auskühlen lässt.

Wenn die Gläser kalt sind, die Klammern entfernen und das Vacuum testen. So sollte der Kuchen
1 Jahr haltbar sein. Wobei sie bei uns immer recht schnell verschwinden. Darum kann ich leider die genaue Haltbarkeit nicht bestätigen. 


Als Nächstes werde ich wohl versuchen Brot im Glas zu backen. Mit der Hefe bin ich zwar noch etwas skeptisch, aber ich lasse euch wissen wie meine Versuche ausgehen. 

Habt ihr Wünsche oder Fragen an mich? Lasst es mich wissen! Schreib ein Mail

Ich halte Euch auf dem Laufenden. 
Genussvolle Grüsse und gutes Gelingen wünscht euch eure Frau Rühr-Werk 

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